Be Alive Coaching 

 

Blogpost

18.02.2018

Unglückliches Leben - Nein, Danke

Das Streben nach Glück und Zufriedenheit beschäftigt die Menschheit von Beginn an. Sei es Bewusst oder Unbewusst. Ein Jeder möchte ein glückliches Leben führen.

Viele machen den Fehler, dass sie ihr Glück von anderen abhängig machen. Sie glauben, wenn bestimmte Umstände wären oder nicht wären, dann wären sie glücklich.
 
„Hätte ich einen tollen Job… Wäre ich nicht so krank… Hätte ich mehr Geld… Würde er mich lieben… Wer mein Chef netter… Wäre ich endlich schwanger… Wäre mein Kind nicht so anstrengend… Wäre der Terror nicht… Wäre Frau Merkel nicht mehr da… Hätte ich keinen Krebs mehr… Würde es endlich mal aufhören zu regnen… Würde die Sonne scheinen…. JA DANN wäre ich glücklich!“
 
Wir geben also die Verantwortung ins Außen ab. Es ist Alles und Jeder verantwortlich, nur nicht wir selbst. Doch genau da liegt der Schlüssel. Nur wir selbst, können etwas für ein glückliches und erfülltes Leben tun. IMMER. Nur wir selbst sind dafür verantwortlich, ob es uns gut geht, wie wir Leben und mit welchen Themen des Lebens wir konfrontiert werden. Ja, auch für Krankheiten sind wir selbst verantwortlich. Ich betone dies extra, da das für die wenigsten greifbar ist.
 
Sicher mag der Ein oder Andere jetzt denken „ich bin doch nicht selbst für meine Krankheit verantwortlich.“ Oder „Nein was kann ich denn dafür, dass mich alle schlecht behandeln.“ Die Argumentationsbreite ist groß. Wir sind nicht verlegen darin, die Schuld von uns zu weisen.
 
Wir ziehen stets an, was wir ausstrahlen. Haben wir negative Gedanken, können wir keine positiven Handlungen im Leben erwarten. Lassen wir es zu, dass uns unsere leidvollen Gedanken steuern und glauben den Mist den wir denken, können wir kein Glück erwarten. Möglicherweise mag es einfacher erscheinen, über alles zu schimpfen, die Schuld wegzuschieben und Andere verantwortlich zu machen. Das Einsehen, dass alles allein an uns liegt, ist oft sehr schmerzlich und mit dem Bearbeiten tiefer Wunden verbunden. Und dies erscheint oft schwer. Doch das Ergebnis ist ein leichtes und unbeschwertes, freies und glückliches Leben.
 
Mit Wunden meint es hier nicht automatisch schlimme oder traumatische Erlebnisse. Sondern oft einfach nur kleine Sätze, Redewendungen oder Erfahrungen, die sich uns eingeprägt haben. Alte Dinge, die wir in der Kindheit gehört, erlebt und gespürt haben. „Das Leben ist kein Ponyhof. Jungs weinen nicht. Mädchen sind nicht wütend. Sowas macht man nicht. Reiße dich zusammen. Sag artig Bitte und Danke. Hab dich nicht so. Solang du deine Füße unter meinen Tisch steckst…, Das kannst du nicht.“ Ich glaube, die Bandbreite ist hier riesig. Zwangsläufig entwickeln wir durch banale Sätze oder dem Vorleben von (alten) Gewohnheiten, Glaubenssätze, die uns doch irgendwie belasten. Dies gilt es einfach mal in Erfahrung zu bringen und dann entsprechend zu transformieren.
 
Es kann sehr einfach sein, wenn man wirklich ein glückliches Leben leben möchte. Doch die Arbeit daran, können nur wir selbst leisten. Denn WIR sind SELBST für unser Leben und Glück verantwortlich. Ich nutze dazu gern THE WORK® von Byron Katie® wo es einfach darum geht, Gedanken zu überprüfen. THE WORK® funktioniert indem man seinen negativen Gedanken 4 Fragen stellt und die Antwort aufsteigen lässt. Hören wir auf, unsere leidvollen Gedanken zu glauben – sind wir FREI. Denn diese Gedanken sind NIEMALS WAHR. Glauben Sie nicht? Probieren sie es aus. [font=Wingdings]J[/font] Wie es geht, zeige ich Ihnen gern.
 
www.bealive-coaching.de
 
 
Kathrin Baum
 
   
Therapeut für Persönlichkeitsentwicklung

Admin - 15:41 | Kommentar hinzufügen

07.02.2018

Du brauchst keine Angst haben

Vom Märchen über die Angst - oder - wie wir unseren Kindern suggerieren, dass ihre Gefühle nicht richtig sind
 
   
Betrachten wir einmal die Tatsache, dass wir aus Gefühlen bestehen. Jeder von uns kennt sie. Freude, Trauer, Ärger, Wut, Angst, Hass, Hunger, Müdigkeit, Lust, Energie, Trotz, Liebe, Neid, Scham und so weiter. Gefühle kommen und gehen. Sie gehören zu unseren Grundbedürfnissen.

Nun ist es so, dass wir unangenehme Gefühle nicht so mögen. Wir wollen sie wegmachen. Ja wir suchen uns sogar Hilfe bei Psychologen um unsere Depression, Angst oder Aggression “weg zu machen”. Doch das funktioniert nicht. Wir können keine Grundempfindungen wegmachen. Auch ein Psychologe nicht. Doch woher kommt es, dass wir die unangenehmen Empfindungen zum einen überhaupt als negativ ansehen und zum andern, wegmachen wollen?

Das liegt in unserer Kindheit begründet. Und dieser „Fehler“ erstreckt sich bis heute in unsere doch so moderne Erziehung.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel. Die Angst. Angst- und Panikstörungen sind heute weit verbreitet. Menschen bekommen Panikatacken, können das Haus nicht mehr verlassen, fürchten zu ersticken oder einen Herzinfarkt zu erleiden… Ängste bestimmen zunehmend den Alltag unserer Gesellschaft. Angst vor dem nächsten Anschlag, Angst vor einen Überfall, Angst vor den bösen Syrern, Angst vor der Dunkelheit, dem Sterben oder aber auch der Veränderung. Überall Angst und Panik.

Ich behaupte, alle diese Menschen haben in der Kindheit, oder sogar noch heute, den berühmten Satz gehört: „Du brauchst keine Angst zu haben.“ Halten wir kurz Inne. Ein lapidarer daher gesagter Satz mit doch einer hohen Wirkung. „Du brauchst keine Angst zu haben.“ Wer Kinder hat, kann sich einmal bewusst beobachten, wie oft er diesen Satz sagt.
Welche Aussage steckt dahinter, wenn wir dies sagen? Dein Gefühl ist nicht richtig. Du bist nicht richtig. Angst zu haben ist nicht richtig. … Was muss das in einem kleinen Kind auslösen? Ersetzen wir die Angst durch ein anderes Gefühl. Hunger. Niemand sagt zu seinem Kind, wenn es äußert, dass es Hunger hat „Du brauchst keinen Hunger zu haben“. Doch darin besteht keinerlei Unterschied. Außer, dass wir wissen, was wir bei Hunger machen können, um das Gefühl vorerst „wegzumachen“. Nämlich Essen. Doch bei der Angst wissen wir das nicht.

Aber was können wir nun besser machen, als unseren Kindern zu suggerieren „Deine Angst ist nicht richtig“?
Wir können in erster Linie die Angst zulassen. Wir können dem Kind erklären, dass die Angst da ist und dass es okay ist, Angst zu haben. Ich persönlich nutze Sätze wie: „Ja du hast jetzt Angst. Fühl mal deine Angst. Es kann dir nichts passieren. Beobachte deine Angst. Deine Angst geht wieder weg.“  … Gefühle kommen und gehen. Das sollten wir unseren Kindern beibringen. Wir können keine Gefühle wegmachen, denn sie kommen immer wieder. Wenn wir aber lernen, wie wir richtig damit umgehen, bleiben sie nicht mehr so lang und belasten uns nicht mehr.

Angst- und Panikattacken sind die Ergebnisse von jahrelangen wegdrücken der Angst. Wenn wir frühzeitig beginnen, unsere Gefühle einfach zu fühlen, und sie anzunehmen als Zugehörigkeit unser Selbst, beugen wir solchen Erkrankungen vor und wir zeigen uns und unseren Kindern, dass genau das was wir fühlen, richtig ist. Dass WIR richtig sind, so wie wir sind.
Dies kann man auf alle anderen Gefühle übertragen. Wutanfälle in der Trotzphase – wir Eltern wollen immer, dass die Kinder nicht wütend sind. Aber die Wahrheit ist – sie sind es. Und sie dürfen es sein. „Du mein Kind, darfst jetzt wütend sein – und ich liebe dich.“ Dieser Satz wirkt viel mehr als ein genervtes oder gar aggressives „Hör auf rumzuschreien!“

Ändern wir also unseren Blickwinkel – Gefühle kann man nicht wegmachen – sie gehören zu uns und sind immer richtig -  und das Leben wird viel schöner und leichter.
 
Kathrin Baum – BeAlive Coaching
Therapeut für Persönlichkeitsentwicklung 

Admin - 20:28 | Kommentar hinzufügen


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